Das Haus:
Haus Vogelgesang
ist der neue Name des Projektzentrums des Ökostadt e.V. . Seit
1.4.2004 ist Thomas Held Pächter des Objektes.
Das Haus Vogelgesang besteht aus nach ökologischen Gesichtspunkten
sanierten Vorderhaus sowie 2 Nebengebäuden. Betrieben wird das
Haus durch Thomas Held.
Im Vorderhaus befinden sich im ersten Obergeschoß zwei
Ferienwohnungen. Beide haben Zugang zu einer großen Terrasse mit
Blick auf dem Lychener Stadtsee. Die Ausstattung ist einfach.
Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Veranstaltungsraum.
Unregelmäßig finden Keramikkurse (ein Brennofen ist im
Keller) und weitere Veranstaltungen statt. Dieser Raum kann auch als
Seminarraum und durch die Feriengäste (z.B. Video, DVD, Fernsehen)
genutzt werden. Ein Klubraum mit einer Leseecke, zahlreichen
Büchern und einem Sortiment an aktuellen Zeitschriften befindet
sich ebenso im Erdgeschoß. Hier können auch Internet und
Telephon genutzt werden. Für Gruppen (bis zu 12 Personen
können momentan untergebracht werden) gibt es noch eine Küche
und Toiletten.
Der Bioladen befindet sich im anschließenden Nebengebäude.
Ein sich in Erweiterung befindliches Sortiment an Trocken- und
Frischeprodukten und Getränken ist vorrätig, Brot wird auf
Bestellung geliefert. Bücher, Zeitschriften und Videos können
ausgeliehen werden.
Im Nebengebäude befindet sich auch eine Holzscheitheizung für
alle Gebäude. Unterstützt wird diese durch eine
Sonnenkollektoranlage.
Im zweistöckige Seitengebäude befinden sich das Hofcafe
(Betreiberin Susanne Herold), eine Filzwerkstatt mit Verkauf
(Betreiberin Veronika Otte), die Ferienwohnung 3, das Einzelzimmer
sowie die Betreiberwohnung. Das Seitengebäude ist 2007/2008
umgebaut und saniert wurde. Der Verein erhielt dafür Zuwendungen
für die Förderung der integrierten ländlichen
Entwicklung (ILE), durch den Europäischen Landwirtschaftsfond
für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Hof und der bis zur Stadtmauer reichende grüne Garten sind
idyllisch gelegen. Es gibt mehrere Sitzmöglichkeiten, z.T.
überdacht, eine Feuerschale und Grillmöglichkeit, ein
Buddelkasten.
Warum “Haus Vogelgesang”?
Natürlich
stand der Straßenname bei der Namensfindung Pate. Hof und Garten
machen den Namen allerdings auch alle Ehre. Von der Straße durch
die Hofeinfahrt auf das Grundstück tretend, wird eine Oase
erreicht, auf der das “Draußen” kaum noch
spürbar ist.
Folgende Vogelarten brüten auf dem Grundstück oder konnten von diesem aus bisher beobachtet werden:
Kohlmeise, Blaumeise, Sumpfmeise, Rotkehlchen, Zaunkönig, Gimpel, Buchfink, Grünfink, Stieglitz, Nachtigall, Hausrotschwanz, Mehlschwalbe, Kleinspecht, Amsel, Haussperling, Mönchgrasmücke, Elster, Dohle, Nebelkrähe, Kranich, Lachmöwe, Graureiher, Graugans, Kormoran, Stockente, Fischadler, Roter Milan, Schwarzer Milan, Mäusebussard, Turmfalke, Lachmöwe - nicht zu vergessen die Haustauben und -hühner des Nachbarn.
Ein Lob auf die Nebensaison
In guten Sommern findet sich in Lychen kein
freies Bett mehr, auf Grund der Lage, inmitten vieler zum Teil sehr
klarer Seen, verständlich. Zu Unrecht von den Großteil der
Gäste ignoriert sind die anderen Jahreszeiten. Die schönste
Zeit für mich sind hier die Monate April und Mai, Baumblüte
und Laubentwicklung, eine duftende lichtdurchflutete, nahezu
menschenleere Landschaft, darüber eindrucksvolle
Wolkenformationen. Für Naturliebhaber, die wandern oder auf dem
Fahrrad die Lychen-Feldberger Seenandschaft entdecken wollen, gibt es
keine bessere Zeit.
Aber auch der Herbst setzt ähnliche Akzente, eine sehr geeignete
Jahreszeit zum Wandern und Radfahren, die Laubfärbung malt die
Landschaft bunt, solch ein Goldener Oktober wie 2004 oder 2005
übertrifft sogar das Frühjahr. Überhaupt ist diese
eiszeitlich geformte wald- und seenreiche Landschaft als Wandergebiet
noch nahezu unbekannt.
Historisches, Lychener Sagen, Ausflugstipps, aber auch Aktuelles über Lychen findet sich auf der lesenswerten Seite des Lycheners Joachim Hantke.